Wilder Gärtnern mit den Brüdern Grimm

© Paavo Blafield

Garten Schwedes-Mand, Fuldabrück

Kleingärtnertipps aus der Grimmschen Märchenwelt

Die Natur ist ein Leitthema der Grimmschen Märchen. Und ein Leitthema der Romantik. Grund genug für die Brüder Grimm (Carlo Ghirardelli und Stefan Becker), sich dieses Themas anzunehmen und auf launige und informative Weise zu durchleuchten.

In diesem Programm gibt es aber auch eine Annäherung an die Grimmsche Sagenwelt. Hat doch Wilhelm Grimm nicht nur in seiner Vorrede zur Sagensammlung viele blumige Vergleiche bemüht, nein es lauern auch allerlei seltsame Naturwesen in den Sagen, die manchen Vorgarten in Unordnung stürzen können.

So schreibt Wilhelm in seinem Vorwort; „Jene stete Bewegung und dabei immerfortige Sicherheit der Volkssagen stellt sich, wenn wir es deutlich erwägen, als eine der trostreichsten und erquickendsten Gaben Gottes dar. Um alles menschlichen Sinnen ungewöhnliche, was die Natur eines Landstrichs besitzt, oder wessen ihn die Geschichte gemahnt, sammelt sich ein Duft von Sage und Lied, wie sich die Ferne des Himmels blau anläßt und zarter, feiner Staub um Obst und Blumen setzt. Aus dem Zusammenleben und Zusammenwohnen mit Felsen, Seen, Trümmern, Bäumen, Pflanzen entspringt bald eine Art von Verbindung, die sich auf die Eigenthümlichkeit jedes dieser Gegenstände gründet, und zu gewissen Stunden ihre Wunder zu vernehmen berechtigt ist.“

Stürzen Sie sich also in die gewisse Grimmsche Stunde, erfahren Sie den Duft von Sage und Lied und hoffen Sie auf ein Wunder. Tauchen sie hinab in Frau Hollens Teich, um sie für die Fruchtbarkeit Ihrer Äcker zu gewinnen. Achten Sie auf die Moosweiblein beim Bäume schlagen und hören sie manchen erquickenden Kleingärtnertipp aus der Grimmschen Märchenwelt, so können sie selbst den Teufel von Ihrem Acker verjagen.


Klappstuhltheater - Sitzgelegenheit bitte selbst mitbringen
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Eintrittspreise: 12 €

Für Schüler, Studenten etc. Ermäßigung von 4 €, wenn nicht anders angegeben